Herzstück des Systems ist der Safety Controller CSCP 011, der über 4 sichere Eingänge und 2 sichere Ausgänge verfügt. Für einfache Anwendungen sind deshalb keine weiteren Safety Module notwendig. Der Safety Controller speichert die Applikation und überwacht bzw. steuert die Safety Ein- und Ausgänge. Für Erweiterungen stehen das Safety Modul CSDI 161 mit 16 sicheren Eingängen und 2 kurzschlussfesten Ausgängen sowie das Safety Modul CSTO 081 mit 8 sicheren, kurzschlussfesten Ausgängen zur Verfügung. Die Zertifizierung nach IEC 61508 / SIL3 / PL e wurde vom TÜV bereits in Aussicht gestellt.
Die Safety Komponenten lassen sich durch einen dezentralen und modularen Aufbau sehr flexibel in die SIGMATEK- Systemarchitektur integrieren. Sie überzeugen durch den gleichen kompakten Aufbau wie alle C-DIAS Module und können auf jeden Modulträger der Baureihe C-DIAS aufgesteckt werden. Durch den modularen Aufbau können die sicheren und nicht sicheren Komponenten je nach Bedarf miteinander kombiniert werden. Bestehende Anlagen können so einfach und flexibel um Safety-Funktionen erweitert werden.
Einfache und komfortable Integration mit dem LASAL SAFETY Designer
Die volle Integration des SAFETY Designers in das Engineering Toolkit LASAL erleichtert dem Anwender die Programmierung und Konfiguration des Safety Controllers. Logische Verknüpfungen und I/O-Konfigurationen lassen sich komfortabel erstellen.
Auf Basis einer Funktionsbibliothek, die neben Standard-Funktionsblöcken auch Safety-Funktionsblöcke angelehnt an den PLCopen-Standard, wie beispielsweise Emergency Stop, Two Hand Control oder Guard Locking zur Verfügung stellt, kann der Anwender die logischen Verknüpfungen der sicherheitsbezogenen Abläufe einfach erstellen. Im integrierten grafischen Editor können die Funktionsblöcke sowie die Ein- und Ausgänge einfach durch Drag & Drop frei platziert und mit den nicht-sicheren Variablen der SPS verknüpft werden. Download, Online-Monitoring und Debugging erfolgen über die Online-Schnittstelle von LASAL. Pro Projekt können mehrere Safety Controller eingesetzt werden, wobei das Programm jedes Safety Controllers in beliebig viele Netzwerke aufgeteilt werden kann. Die einfache Bedienung und die übersichtliche Darstellung verringern den Aufwand sowohl bei der Programmierung und Fehlersuche als auch insbesondere bei der Validierung.
Effiziente Kommunikation
Für die Kommunikation ist kein zusätzlicher Verdrahtungsaufwand nötig. Sowohl die Standard-Datenübertragung als auch die Übertragung sicherheitsrelevanter Daten kann über den Ethernet-basierten, hart-echtzeitfähigen VARAN-Bus erfolgen. Für die Kommunikation der Safety-Baugruppen wird das „Black-Channel“-Prinzip genutzt, bei dem der Bus keine sicherheitsrelevanten Aufgaben übernimmt, sondern nur als einkanaliges Übertragungsmedium dient, das nicht in die Sicherheitsbetrachtung einbezogen werden muss. |